
Zwischen Regalen findet man nicht nur Lebensmittel …
Triff Ben, einen ruhigen, netten stellvertretenden Filialleiter, welcher es faustdick hinter den Ohren hat. Seine Chefin ging in den Ruhestand, aber wer folgt danach?
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Unser neuer Filialleiter
Endlich war der Tag da – wir bekommen einen neuen Filialleiter. Ich habe seit Wochen die Tage gezählt, bis der Wahnsinn endlich ein Ende hatte. Seitdem unser alter Drachen von Filialleiterin in Rente ging, hatte ich als ihre Stellvertretung hier das Sagen. Leider wusste ich nicht, was besser war. Die dämliche Kuh endlich los zu sein oder die Verantwortung für die Filiale am Hals zu haben. Mir wurde der Posten mehrmals von unserem Regionalleiter angeboten, aber auf den Stress hatte ich einfach keinen Bock. Es war auch die richtige Entscheidung gewesen, so wie die letzten drei Monate hier verlaufen waren.
Aber mal von ganz vorne. Hi, ich bin Benjamin, aber werde von allen nur Ben genannt. Ich bin 27 und stellvertretender Filialleiter in einer bekannten Supermarktkette hier im schönen Klagenfurt. Der Job war zwar anstrengend, aber ich mochte ihn bis vor kurzem sehr gern. In unserem Team bin ich der Hahn im Korb, was seine Vor- und Nachteile mit sich bringt. Wo viele Frauen arbeiten, wird gerne und viel gelästert. Dadurch wurde es aber auch nie langweilig. Auch der Kundenkontakt störte mich nicht. Die meisten waren nett, man lernte immer viele neue und vor allem hübsche Gesichter kennen.
Ich flirte gern und viel und gerade beim Kassendienst wurde mir ab und zu mal eine Nummer zugesteckt. Meinen Traummann habe ich noch nicht gefunden, aber für etwas Spaß war ich immer zu haben. Ich blieb immer freundlich und bekam viele Komplimente für meine graugrünen Augen und das süße Lächeln. Auf meine Augen war ich selbst stolz, aber konnte mich auch so sehen lassen. Ich bin schlank, besitze keine nennenswert ausgeprägten Muskeln und auch das Sixpack habe ich vor Jahren aufgegeben. Ich konnte meine Freunde nie verstehen, die nach ihrem Job noch ins Fitnesscenter rannten, um sich dort auszupowern. Sollen die mal den ganzen Tag Ware durch die Gegend schleppen.
Sonst verliehen mir die modische Kurzhaarfrisur meiner dunkelbraunen, fast schwarzen Haare und mein 3-Tage-Bart ein gutes Aussehen. Mit meinem 17 cm langen Schwanz war ich auch mehr als zufrieden. Gerade die sechs cm Durchmesser verhalfen schon so einigen zu einem geilen Höhepunkt. Kurz gesagt: Ich hatte keine Probleme, jemanden kennenzulernen, aber aktuell fehlte mir dafür die nötige Freizeit.
Teil meines Vertrags war es, Ausfälle zu kompensieren. Sprich, wenn jemand ausfiel und sich kein Ersatz fand, musste ich ran. Da war ich abends nur froh, mein Bett zu haben und mir maximal noch einen von der Palme zu wedeln. Die Sonntage nutzte ich zur Regeneration. Niemanden sehen und hören. Einfach nur chillen Doch Hoffnung war in Sicht. Bisher kannte ich nur seinen Namen. Mario Hoffmann. Er war sogar einmal bei uns, aber da hatte ich einmal einen freien Tag und den wollte ich nicht für ihn opfern. Meine beste Freundin und Lieblingskollegin war aber wie aus dem Häuschen. Angeblich wäre er eine verdammt geile Sahneschnitte. Naja, ihre Worte. Ich versuchte, ihn auf Facebook oder Instagram zu finden, aber erfolglos.
Mein Dienst begann wie immer um fünf Uhr morgens. Ich bin heute sogar gut aus dem Bett gekommen, da ich sehr gespannt auf unseren Neuzugang war. Er fängt erst um zehn mit seiner Schicht an, also konnte ich mich noch in aller Ruhe um die Ware und die Bestellungen kümmern. Ich war gerade dabei, die Getränke wieder aufzufüllen, da hörte ich ihn einen Gang weiter mit meiner Kollegin reden: „Und, wo hat sich mein Stellvertreter versteckt?“ Meine Fresse, hat der eine tiefe Stimme! Da lief es mir eiskalt den Rücken herunter. „Der müsste irgendwo bei den Getränken sein. Zumindest habe ich ihn dort zuletzt gesehen. Sonst im Lager.“, erklärte sie ihm.
Ich wollte mich gerade in Bewegung setzen, da bog er schon um die Ecke. Alter, verdammt, aus welchem Porno ist der Kerl gesprungen? „Geile Sahneschnitte“ war maßlos untertrieben. Vor mir stand ein blonder Adonis. Breites Kreuz und schmale Taille. Das Firmenpoloshirt spannte an seinen Oberarmen und über seiner Brust. „Ah, da bist du ja“, sagte er, kam immer näher und fixierte mich mit seinen blauen Augen. Als er vor mir zum Stehen kam, meinte er: „Ich bin Mario Hoffmann, freut mich, dich kennenzulernen“, dabei hielt er mir seine Hand hin. Wie mechanisch reichte ich ihm auch meine und brabbelte: „Ja genau, ich heiße Ben.“ Sein Mund verzog sich zu einem charmanten Lächeln. „Hallo Ben, magst du kurz mit ins Büro kommen? Ich hätte noch ein paar Fragen zum Ablauf und der Organisation.“, fragte er mich und ich brachte nur ein Nicken zustande.
Er setzte sich in Bewegung und ich folgte mit ein wenig Abstand. Himmel, hat der einen Knackarsch. Da tauchte meine Freundin neben mir auf und flüsterte: „Verdammt, Ben, bleib cool. Der Kerl ist ne Hete und vergeben, also no chance. Alles schon abgecheckt.“ Da platzte meine kleine Blase und bis wir im Büro waren, hatte ich mich halbwegs wieder unter Kontrolle. Jetzt wusste ich, wieso ich noch nie etwas von ihm gehört hatte. Er war 28, kam aus Oberösterreich und ließ sich versetzen, da seine Freundin einen lukrativen Job in der Nähe angenommen hatte. Er wollte eigentlich ungern einen Filialleiterposten, aber sonst war bei der Auswahl nichts Passendes für ihn dabei. Jedenfalls nicht in der nahen Umgebung. Also ist er bei uns gelandet.
Ich gestand mir ein, dass ich bei so einem Typen sicher niemals eine Chance gehabt hätte. Es war aber gut, so wie es war. Mario war zuverlässig und ein Arbeitstier. Nachdem ich ihm alles ausführlich erklärt hatte, fing er auch schon an, die Ware mit in die Regale zu räumen. Er kannte sich vorbildlich aus und schmiss den Laden ohne Probleme. In den Pausen quatschten wir nie über die Arbeit, sondern über alles Mögliche Privaten Kram eben. Er wollte wissen, was ich so in meiner Freizeit mache und ob ich ihm ein gutes Fitnessstudio zeigen könnte. Ich kannte sogar eines von Erzählungen meiner Kumpels und es sollte das erste Mal werden, dass ich so einen Laden betrat.
Neben Mario kam ich mir wie eine Witzfigur vor. Wo er mit dem gesamten Gewicht trainierte, packte ich gerade mal so die Hälfte. Doch statt sich über mich lustig zu machen, zeigte er mir, wie ich meine Haltung verbessern konnte, damit es leichter ging, oder er gab mir Hilfestellung. Auf der Hantelbank wäre mir fast das Gewicht aus den Händen gerutscht, als ich unter sein Shirt blicken konnte und freie Sicht auf seinen glatten, definierten Bauch bekam. Schlimmer war, dass sein imposantes Paket dabei nur Zentimeter von meiner Nase entfernt gewesen war. Am Abend fiel ich wie ein nasser Sack ins Bett und morgens tat mir mein ganzer Körper weh. Lohnten sich diese Schmerzen, nur um ein paar Blicke auf seinen heißen Körper zu riskieren?
Seine Freundin kam öfters mal zu uns in den Laden. Weniger um etwas zu kaufen, sondern nur um Mario zu kontrollieren. So kam es mir zumindest vor, bei den Blicken, die sie meinen Kolleginnen und den Kundinnen zuwarf. Diese hatten Mordpotenzial. So besonders hübsch fand ich sie auch nicht. Alles an ihr schrie förmlich „Tussi“ und erst diese Stimme. Dagegen war das Geräusch von abrutschender Tafelkreide ein Wohlklang für die Ohren. Es könnte vielleicht auch die Eifersucht gewesen sein, aber ich fand, die beiden passten so gar nicht zusammen.
Mittlerweile hatte sich zwischen Mario und mir eine gute Freundschaft entwickelt. Er wusste vom ersten Tag an, dass ich schwul war, denn oh Wunder, die Klatschweiber mussten es ihm natürlich auf die Nase binden. Aber Pech, ihm war es Wurscht. Eher fragte er mich jetzt bei jedem Kerl im Fitnessstudio, ob das mein Typ wäre. Sicher wollte er auch wissen, ob er es wäre, aber da log ich ihn sicherheitshalber an und verneinte.
Seitdem ist mir komplett die Lust auf Dates vergangen. Auch wenn mir mal jemand Interessantes seine Nummer zusteckte, schmiss ich sie weg und unternahm lieber was mit Mario. Alles nur damit ich danach, wichsend, im Bett lag und auf die Bilder von ihm in meinem Kopf eine Sauerei anrichtete. Manchmal schob ich mir sogar meinen Dildo rein und stellte mir dabei vor, wie er mich ficken würde. Ich wusste selbst, dass es dämlich war, aber so war es eben.
Immer für eine Überraschung offen
Als wir an einem Mittwoch mit dem Training fertig waren, fragte mich Mario, ob ich nicht Bock hätte, gemeinsam etwas zu kochen. Seine Freundin ist den ganzen Abend auf einer Veranstaltung und er wolle nicht allein zu Hause hocken. Ich fand die Idee klasse und so gingen wir noch schnell einkaufen und anschließend zu mir. Meine Wohnung war das reinste Chaos und ich entschuldigte mich damit, dass ich immer erst am Sonntag meinen Putztag einlegte. So sammelte ich schnell die dreckigen Klamotten vom Sofa und schmiss sie ins Schlafzimmer, damit wir Platz hatten.
Die Küche war zum Glück recht ordentlich. Ich holte mir auf dem Rückweg meist etwas Schnelles auf die Hand und der große Koch war ich sowieso noch nie. Deswegen übernahm Mario die meiste Arbeit und ich half ihm, wo ich konnte Ein bisschen Gemüse schnippeln schaffte sogar ich. Das Essen schmeckte fantastisch und ich war begeistert von seinen Kochkünsten. Mein Lob nahm er dankend an und nachdem wir fertig waren, machten wir es uns auf dem Sofa gemütlich. Wie immer quatschten wir dummes Zeug, bis er mal auf die Toilette musste. Ich zeigte auf die Tür und schon war er verschwunden. Ich checkte derweil mein Handy, was es so Neues gab.
„Alter, erzähl mir nicht, dass du es schaffst, dir dieses Teil reinzuschieben!“, sagte er, als er aus dem Bad kam, und hatte meinen Dildo in der Hand. Fuck, ich muss ihn in der Dusche vergessen haben, als ich es mir gestern Abend besorgt hatte. Es war mir so unsagbar peinlich und ich bekam einen knallroten Kopf, unfähig, auch nur ein Wort zu sagen. „Los, komm, raus damit.“, fragte er und wirkte fasziniert. „Ja, schon“, gab ich scheu zurück. „Tut das nicht weh?“, wollte er wissen. „Nein, sonst würde ich ihn ja nicht benutzen.“, antwortete ich wahrheitsgemäß. Die Situation war seltsam Ich versinke in Scham und der Kerl spielt fasziniert an meinem Dildo rum. Sag mal, täuschte ich mich oder turnte ihn das an? Mir kam vor, als wäre seine Beule größer als sonst.
Er setzte sich wieder. „Ich weiß, dass ihr offener mit Sexspielzeug umgeht. Vanessa hat nur einen Vibrator, aber der ist viel kleiner. Das hier müssen gute 18 cm sein.“, sprach er und war kaum zu bremsen. „20!“, gab ich meinen Kommentar dazu ab. Er schaute mich mit großen Augen an: „Nicht dein Ernst. Hast du noch mehr davon?“ Sag mal, was geht hier gerade ab? „Verarschst du mich oder ist das dein Ernst?“, musste ich ihn fragen. „Mein voller! Ich find das reizvoll, aber jedes Mal, wenn ich etwas für uns kaufen wollte, hielt sie mich für bekloppt. Also, hast du?“
Na, wenn er unbedingt wollte. Ich verschwand kurz im Schlafzimmer und kam mit meiner Spielzeugkiste zurück. Dort war alles drin, von Penisringen, diversen Dildos, Analplugs, Handschellen und diesen Lovense-Teilen, die man über eine Fernbedienung oder digital steuern konnte. Er sah niedlich aus, wie er anfing, in der Kiste rumzukramen. Wie ein kleines Kind im Spielzeugladen. Zu jedem Teil wollte er detailliert wissen, wie es angewendet wurde oder ich es an mir anwende. Besonders angetan war er von den interaktiven Spielzeugen. Als er wissen wollte, wofür ich so viele davon brauche, druckste ich ein wenig herum. „Ach komm, jetzt hab dich nicht so, raus damit, ich sage es keinem weiter.“
Ganz so stolz war ich darauf nicht, aber an manchen Tagen strippte ich halt mal vor der Webcam. Nur vom Hals abwärts, damit mich niemand erkennen konnte, und dabei hatte ich so ein Teil im Arsch. Damit ich auf dem neuesten Stand war, besorgte ich mir immer das neueste Modell. Sinn dahinter war es, dass die Zuschauer mit ihren Trinkgeldern das Teil steuern konnten. Sie bekamen eine Show und ich besserte mir mein Gehalt auf. Nachdem ich ihm das alles erklärt hatte, blickte er nur starr auf das Teil in seiner Hand. Ich dachte, damit hätte ich ihn verschreckt, aber da brach er die Stille: „Darf ich das mal probieren?“ Ich war perplex. „Ähm, sicher, ich borg es dir gerne mal aus.“, meinte ich. „Nein, ich meinte jetzt hier.“ Sag mal, träume ich?
Ich fragte ihn zur Sicherheit noch dreimal, ob er das ernst meinte, und jedes Mal bejahte er meine Antwort. Soll mir also recht sein. Ich war gerade wieder zurück aus dem Schlafzimmer, um ihm Gleitgel zu holen, da kam er aus dem Bad: „So, ich habe es drin. Müsste auch funktionieren. Ist richtig, dass es einmal kurz vibriert, wenn es eingeschaltet ist?“ Mir wäre fast das Gleitgel aus der Hand gerutscht. „Du hast dir das Teil einfach so reingesteckt?“, fragte ich ihn und schaute ihn dabei geschockt an. „Ne, aber mit der Handseife ging es ohne Probleme. „Also, wie geht’s jetzt weiter?“, sagte er nur lässig.
Wir setzten uns wieder aufs Sofa und da der Reiz an den Dingern ist, dass man nie weiß, wann sie losgehen, übernahm ich die Steuerung. Anfangs machte ich nichts und er rutschte einfach nur so umher. Als er jedoch ungeduldiger wurde, betätigte ich unauffällig die erste Taste. Obwohl er komplett bekleidet vor mir saß, war der Anblick heiß. Ich hörte das Vibrieren, als er seinen Kopf in den Nacken legte und ihm ein tiefes Stöhnen aus der Kehle drang. Jetzt hatte er definitiv eine Latte, denn sein Schritt sah aus, als würde er gleich die Hose aufsprengen. „Das war Stufe eins“, sagte ich grinsend. „Fuck, war das geil. Wieviel Stufen hat das Ding?“, wollte er wissen.
Es hatte fünf und bei jeder Stufe krallte er sich fester in den Stoff meiner Couch. Es machte mich selbst geil, zu sehen, wie heftig er dabei abging, und der feuchte Fleck an seiner Jeans wurde immer größer. Dazwischen ließ ich ihn immer etwas zur Ruhe kommen. Bei der vierten Stufe dachte ich schon, er wäre gekommen, aber anscheinend hatte er sich gut unter Kontrolle. Dafür traf ihn die fünfte unerwartet. Er stöhnte so laut, wand sich auf dem Sofa und ich konnte sehen, wie sein Schwanz zuckte, während er seine Ladung in die Jeans feuerte. Sein Druck und die Menge müssen so gewaltig gewesen sein, dass sich sogar ein paar Tropfen durch den Stoff nach außen drückten.
Kurz drauf wollte er schnell los, damit er vor seiner Freundin daheim war, um die Sauerei zu beseitigen. Sie sollte davon nichts mitbekommen. Ich war aber dankbar dafür, denn ich brauchte nun selbst Erleichterung. Ich nahm mir den Dildo, riss mir die Klamotten vom Leib und legte mich ins Bett. Ich brauchte meinen Schwanz nicht einmal zu berühren. Der Gedanke, beim Reiten des Dildos, wie er mich fickt und seine Ladung in meinen Arsch pumpt, reichte aus, um mein Bettlaken vollzuspritzen.
Am nächsten Tag hatte ich ein bisschen Bammel, denn viel hatte Mario gestern nicht mehr gesagt, bevor er verschwunden ist. Aber alles war wie immer. Wir unterhielten uns, als wäre nie etwas vorgefallen, was mir seltsam vorkam. In der Mittagspause zog er mich dann ins Büro, schloss die Tür und fing an zu flüstern: „Ben, mir kam gestern Nacht eine dumme, aber vielleicht geile Idee. Du magst es doch auch, so ein Teil in dir zu haben und nicht zu wissen, wann es anspringt. Oder?“ Ich gab ihm ein Nicken als Bestätigung, blickte ihn aber verwirrt an. Da fuhr er fort: „Also. Übermorgen haben wir gemeinsam Schlussdienst und außer uns sind nur zwei weitere im Geschäft. Von den Kunden mal abgesehen. Wie fändest du es, wenn sich jeder von uns mit einem Teil ausstattet und wir die Steuerungen tauschen?“ Ich grinste ihn versaut an. „Du bist wahnsinnig“, meinte ich, aber für ihn war das ein klares Ja, denn mit einem „Abgemacht“ war er aus dem Büro verschwunden. Willkommen Leute, darf ich vorstellen: Das ist mein Hetero-Boss. Wir benutzen Sexspielzeug auf Arbeit! Bin ich komplett bescheuert?
Der Samstag kam und ich steckte die Spielzeuge vorsichtshalber ein. Ich fand die Idee schon geil und zumindest ich konnte mich dabei sehr gut beherrschen. So sicher war ich mir nicht, ob er es wirklich ernst meinte. Doch von wegen. Er hat mich gleich an der Tür abgefangen und wir zogen es echt durch. „Niemals über Stufe eins“ war die einzige Regel. Es war tatsächlich geil und lustig zugleich. Geil, weil ich wusste, dass er es war, der den Knopf betätigte, und so oft wie er ihn benutzte, machte mich wahnsinnig. Lustig wurde es, weil wir daraus eine Challenge machten. Wer von uns beiden schafft es besser, den anderen aus der Fassung zu bringen? Mein Höhepunkt war es, als er eine Mehlpackung wegen mir fallen ließ und aussah wie ein Schneemann. Bei mir war es etwas schwerer, doch als ich mit einer Kundin so in ein Gespräch vertieft war, entwich mir tatsächlich ein leises Stöhnen und ich hatte Schwierigkeiten, wieder die Kurve zu kriegen.
Nach dem Tag wurde es zu unserer Tradition. Immer wenn die Schichten passten, wiederholten wir es. Genau wie heute. Ich stand auf der Leiter, um Ware aus dem Überlager zu holen. Zum Glück hatte ich einen festen Stand, denn plötzlich fing das Ding in meinem Arsch an zu vibrieren. Das war definitiv nicht die erste Stufe, also sie war schon dabei, aber er musste wild alle Knöpfe durcheinander drücken. Ich krallte mich am obersten Regal fest, versuchte, mich zusammenzureißen und nicht herunterzufallen. Die Kunden schauten mich schon komisch an und fragten, ob es mir gut ginge. Ich musste die Worte zwischen den Zähnen herauspressen, damit mir kein Stöhnen entwich. Als ich in Gedanken bettelte, dass er aufhört, war es endlich vorbei. Wenigstens hatte ich mir nicht in die Hose gespritzt, musste aber dennoch kurz warten, bis sich mein Schwanz wieder normalisiert hatte. Hat der nicht alle Tassen im Schrank? Ich bekam eine stinkende Wut, als ich von der Leiter stieg. Wo ist der Drecksack? Ich suchte im ganzen Geschäft und fand ihn schließlich im Büro. Als ich die Tür hinter mir zuknallte, zuckte er im Sessel zusammen.
„Alter, sind die alle Sicherungen durchgebrannt? „Ich wäre fast von der scheiß Leiter geflogen!“, knurrte ich ihn leise an. Statt mir zu antworten, fummelte er an seinen Taschen herum und rannte plötzlich aus der Tür. Das „Fuck“ hatte ich noch mitbekommen. Auf den Monitoren konnte ich seinen Weg verfolgen. Er rannte zur Kasse und kam danach wieder zurück. „Ben, scheiße, es tut mir so leid. Ich muss die Fernbedienung an der Kasse liegengelassen haben und Melli wollte wissen, was man damit macht, und hat auf den Knöpfen herumgedrückt.“, beichtete er mir und sah mich schuldbewusst an. Sorry, aber das war keine Entschuldigung und bevor ich jetzt was Falsches sagen würde, ging ich zur Toilette, zog mir das Teil aus dem Arsch und schmiss es in meinen Rucksack. Ich redete den Tag über kein Wort mehr mit ihm, sondern ignorierte ihn einfach.
Als ich zu Hause war, wurde es auch nicht besser. Seine Entschuldigungs-WhatsApp-Nachrichten konnte er sich auch stecken lassen. Ich wollte mich ablenken, also schnappte ich meinen Laptop und ging auf die Cam-Plattform. Dort lief es seit ein paar Tagen klasse. Ich hatte einen neuen Fan. MuscleSir_30 war sein Username. Er verhielt sich etwas seltsam, war aber jeden Tag dabei. Auf persönliche Nachrichten reagierte er nicht, sondern gab mir nur die Anweisung, was er sehen wollte. Er zahlte immer das höchste Trinkgeld und durfte sich dafür etwas von meiner Liste wünschen, was er gerne sehen würde. Es war von allen meinen Spielzeugen etwas dabei, aber am meisten hat es ihn mein Lieblingsdildo angetan, was mich persönlich erfreute. Am besten gefiel es ihm, wenn die Cam dabei so dicht auf mein Loch gerichtet war, dass er genau sehen konnte, wie das Teil mich erst dehnte, bevor es cm für cm in mir verschwand. Sobald er gekommen war, bekam ich ein Bild, wie er auf seinen Oberkörper abgespritzt hatte. Sein Körper sah fast so geil aus wie der von Mario. So spritzte ich danach immer, im Gedanken an ihn, ab, nur nicht heute.
Apropos Mario. Den schaffte ich seit drei Tagen zu ignorieren. Zwar war ich nicht mehr so wütend auf ihn, aber die Tatsache, dass die Aktion nicht ungefährlich war, ließ mich standhaft bleiben. Wäre das Regal nicht in Griffweite gewesen, hätte es mich von der Leiter geschmissen. Nach dem Zusperren wollte ich mich wieder schnell herausschleichen und hatte es schon bis zur Hintertür rausgeschafft, da stellte er sich mir in den Weg. „Ben, bitte rede wieder mit mir. Das war doch keine Absicht und ich mache mir echt Vorwürfe deswegen. Ich war heute schon kurz davor, dir Blumen zu kaufen, weil ich so ein schlechtes Gewissen habe. Mir fehlt mein Buddy.“, sagte er und sah dabei richtig traurig aus. „Du fehlst mir auch, aber die Aktion war einfach richtig scheiße gewesen und ich hatte echt Angst, dass ich da runterfliege oder deswegen eine Abmahnung kassiere.“ Ich hatte meinen Satz noch nicht beendet, da fand ich mich in seinen Armen wieder und er drückte mich an sich: „Ich verspreche dir, dass so was nie wieder vorkommt.“
Außer Kontrolle
Uff, das war neu. Umarmt hatten wir uns bisher noch nie und je länger wir so dastanden, glaubte ich, seinen Schwanz an meinem Bauch zu spüren. Bevor ich genauer darauf eingehen konnte, wurde ich von einer schrillen Stimme aus meinen Gedanken gerissen: „Ach ne, bist jetzt schwul und betrügst mich mit deinem Sekretär?“ Es war Vanessa. Was wollte die bitte um diese Uhrzeit hier? „Nein, wir haben uns nur verabschiedet. Das machen wir hier so.“, versuchte sich Mario zu erklären. „Ach, ist auch egal, was du treibst. Wollte dir nur deinen Schlüssel vorbeibringen, meine Klamotten sind schon alle draußen. Habe einen erfolgreicheren Macker gefunden und brauch dich nicht mehr. „Also, viel Spaß!“, sagte sie, warf Mario den Schlüssel vor die Füße und stolzierte davon. Ich dachte, er würde jetzt durchdrehen, aber mit einer Seelenruhe hob er den Schlüssel auf und sagte: „Perfekt, gleich zwei Probleme an einem Tag weniger. Läuft bei mir.“
Seit dem Tag änderte sich so einiges. Unsere Freundschaft war wie immer. Auf Arbeit konnten wir persönlich nicht mehr viel bequatschen, da sich schnell herumgesprochen hatte, dass Mario wieder auf dem Markt war. Jetzt kamen meine Kolleginnen wegen jeder Kleinigkeit zu ihm angerannt, nur um ihm schöne Augen zu machen. Dafür unternahmen wir privat mehr und gingen nun zwei- bis dreimal die Woche zum Sport. Mir kam es auch vor, als würde mich Mario dabei ein wenig mustern, aber vielleicht bildete ich es mir nur ein. Die Kochabende fanden jetzt bei ihm statt. Er war besser ausgerüstet und seine Küche war größer. So langsam wurde ich darin besser und wir probierten viele neue Gerichte aus. Mario lieh sich ab und zu auch eins meiner Spielzeuge aus, um sie bei sich zu Hause zu testen. Ich brauchte nicht immer alle, um meinen Top-Fan vor der Cam bei Laune zu halten. Selbstverständlich erzählte ich Mario auch davon und er fragte mich sogar, ob er nicht mal mitmachen könnte.
So kam es dazu, dass wir an einem Samstagabend beide vor der Cam zu sehen waren. Wir zeigten nicht unser Gesicht und machten den Anwesenden klar, dass wir weder blasen noch ficken würden. Es wurde eine richtig geile Show und ich kam in den Genuss, Mario mal nackt zu sehen. Das war für mich eine größere Belohnung als die ganzen Trinkgelder. Beide waren wir mit einem Lovense ausgestattet und sobald jemand ein Trinkgeld gab, fing es an, in unseren Ärschen zu vibrieren. Ich durfte sogar seinen Schwanz wichsen. Der hatte fast die gleichen Abmessungen wie mein Dildo. War er deswegen vielleicht so fasziniert davon gewesen? Komischerweise kann von MuscleSir_30 dieses Mal keine Reaktion. Er war online, aber reagierte wie immer auf keine privaten Nachrichten. Sein Trinkgeld übernahm dafür jemand anderes. Er wünschte sich, dass mich Mario mit dem Dildo ficken sollte.
Ich war überrascht, wie schnell er sich dafür bereit erklärte. Ich kniete mich aufs Bett und reckte meinen Arsch in die Höhe. Ich musste nicht lange warten, bis er den Dildo komplett in mir versenkte und anfing, mich zu bearbeiten. Dass er meinen Schwanz packte, nach hinten zog und dabei wichste, war die Krönung, und es dauerte nicht lange, bis ich meine Ladung auf den Boden verteilte. Ich blieb so lange in Position, bis Mario auch abspritzte und seine Sahne auf meinem Arsch und Rücken verteilte. Damit war die Show beendet. Bevor ich duschen ging, verabschiedete er sich. Er fand es zwar geil, aber noch einmal bräuchte er es nicht. Schade, denn zusammen haben wir an einem Abend das Dreifache von meiner gesamten Woche an Trinkgeldern eingenommen. Aber selbst davon wollte er nichts abhaben.
Es blieb wirklich bei dem einen Mal. Also machte ich allein weiter. Da war auch wieder MuscleSir_30 mit von der Partie. Obwohl ich wusste, dass ich keine Antwort bekommen würde, fragte ich ihn trotzdem, wieso er sich vorgestern so zurückgehalten hätte. Tatsächlich bekam ich diesmal eine Antwort, doch die hatte es in sich: „Ich liebe nur dich! Du gehörst mir! Ich brauch nur dich allein.“ Damit war meine Lust wie weggeblasen und ich klappte augenblicklich den Laptop zu. Das war gruselig und machte mir tatsächlich ein wenig Angst. So mied ich die Plattform für den Rest der Woche.
Am Samstag lud mich Mario wieder zum Kochen ein. Ich war gerade dabei, das ganze Gemüse kleinzuschneiden, und er marinierte derweil das Fleisch. „Sag mal, darf ich vielleicht mal etwas ausprobieren? Aber du musst die Augen schließen und nicht schummeln.“, fragte er mich und ich dachte, er meint ein neues Gewürz, was ich eventuell erraten sollte. Er testete gerne meine Fähigkeiten, ob ich auch genau aufpasse, was er macht. Ich ging darauf ein, lehnte mich gegen die Arbeitsplatte und schloss die Augen. „Du sagst einfach, wann ich wieder hinsehen darf. Ohh …“ Das „Ok“ brachte ich nicht mehr heraus, denn da legte Mario seine Lippen auf meine und er küsste mich. Er stupste sogar mit seiner Zunge gegen meine, aber ich war in Schockstarre. Als ich den Mut fand, ihn zu erwidern, löste er sich schon wieder von mir und fing an, das Fleisch anzubraten. In mir tobte ein Sturm aus Gefühlen. Gefühle, die ich für mich behalten wollte und dachte, sie irgendwo in mir verschlossen zu haben. Es brauchte nur einen Kuss, um mich komplett aus der Bahn zu werfen.
Sicher fragte ich ihn, was der Kuss sollte. Er sah mich nicht einmal an und zuckte mit den Schultern. Er wollte nur mal testen, ob es sich anders anfühlen würde als mit einer Frau, aber es gäbe wohl keinen Unterschied. Ich schaffte es, den Abend hinter mich zu bringen und mir nicht anmerken zu lassen, was in dem Moment in mir abging. Erst als ich aus der Tür raus war, ließ ich meine Maskerade fallen. Erst verstand ich es nicht. Ich präsentierte fast jeden Tag hunderten von Menschen meinen nackten Körper. Fickte mich selbst mit Spielzeugen und ließ mich so indirekt benutzen. Doch ein harmloser Kuss reichte aus, dass ich mich wie Dreck fühlte. Mir wurde klar, wo der Fehler lag. Ich habe mich nach und nach in diesen Kerl verliebt, spielte seine Spielchen und habe dabei nie an die Konsequenzen gedacht.
Ich ließ mich die nächste Woche krankschreiben und blieb daheim. Ich wollte Mario nicht unter die Augen treten und brauchte Zeit für mich. Er fragte mehrmals nach, was mir fehlen würde, und ich tat es mit einem „Hab mir wohl den Magen verdorben ab. In gewisser Weise stimmte es ja. Wenigstens ließ er mich in Ruhe und ich solle mich doch melden, sobald es mir besser ginge Der Arzt wollte am Ende der Woche keine Verlängerung ausstellen. Er konnte nichts feststellen und wenn es doch akut wird, soll ich ins Krankenhaus gehen. Darauf hatte ich noch weniger Lust und so musste ich wohl oder übel am Montag wieder auf Arbeit erscheinen.
Ich meldete mich wieder gesund, bräuchte aber das Wochenende noch, um zu Kräften zu kommen. Jetzt hatte ich noch zwei Tage, um mir zu überlegen, wie ich damit umgehen sollte. Ignorieren hatte schon einmal funktioniert, vielleicht klappt es wieder. Der Montag kam viel zu schnell und der Weg zur Arbeit fühlte sich zum ersten Mal furchtbar an. Mein Magen schmerzte und als ich Mario sah, wollte ich mich am liebsten übergeben. Ich quälte mich durch den halben Tag, bis meine Arbeitskollegin zu mir kam. „Geht’s dir nicht gut? Du siehst verdammt scheiße aus. Am besten du gehst wieder nach Hause, aber der Chef will dich noch kurz sehen“, sagte sie. Na prima, ich konnte jetzt schlecht sagen, dass ich ihn nicht sehen will und gleich nach Hause gehe. So machte ich mich auf den Weg zum Büro, wo ich von Mario schon empfangen wurde.
Als er die Tür hinter uns geschlossen hatte, fing er an: „Was ist denn mit dir los? Ich habe mir Sorgen um dich gemacht. Du hast dich nicht zurückgemeldet und heute kommst du her und siehst aus, als würdest du gleich umkippen. Soll ich einen Arzt oder jemanden anrufen, der dich abholt? Ich kann dich sonst auch schnell nach Hause fahren.“ Witzig, plötzlich macht er sich Sorgen um mich? Wo waren die in den letzten Monaten, oder nach seinem Kuss? Denkt er über seine Taten nach oder deren Konsequenzen? Mir gingen zu viele Fragen durch den Kopf und ich stand einfach auf, ging zur Tür und mit einem: „Passt schon. Kein Arzt auf der Welt kann ein gebrochenes Herz heilen.“, ließ ich ihn stehen und verließ das Büro.
Ein Geständnis
Auf dem Heimweg vibrierte mein Handy. Boah, jetzt geht das wieder los, dachte ich mir und sah aufs Handy. „Ben, komm bitte heut Abend um 21 Uhr zu mir. Es ist wichtig.“ Sollte ich hingehen? Hat er es kapiert, was ich vorhin zu ihm gesagt hatte, oder kommt nur der nächste Schachzug, der mich weiter abrutschen lässt? Was war so wichtig? Kommt wieder eine Entschuldigung? Er ist zu einer wichtigen Person in meinem Leben geworden und vielleicht hatte er es nie beabsichtigt, mich zu verletzen Ich war hin- und hergerissen und doch ging ich, Idiot, abends zu ihm.
Die Eingangstür wurde erst um zehn verriegelt. Ich ging also direkt hoch zu seiner Wohnung, aber auch hier stand die Tür einen kleinen Spalt offen. Ich ging vorsichtig hinein und rief „Mario“ und er meldete sich: „Ben, komm rein, ich bin hier hinten.“ Ich schloss die Tür und zog meine Jacke aus und folgte dem Licht, bis ich in seinem Schlafzimmer stand. Da lag er. Er war nackt und lag mit dem Rücken auf dem Bett. Die Arme hinter seinem Kopf waren mit Handschellen am Kopfteil des Bettes befestigt. Ich stand wie angewurzelt da. „Komm her und mach mit mir, was du willst. Keine Tabus. Keine Regeln.“, sagte er, und in dem Moment wusste ich, es war ein Fehler, herzukommen.
Mir liefen still die Tränen über die Wange, als ich zu ihm sprach: „Was verlangst du jetzt von mir? Soll ich mit dir schlafen, nur damit du mich dann wieder wie ein Spielzeug in eine Kiste wirfst und erst wieder rausholst, wenn es dir danach ist? Ich dachte, du hättest es heute kapiert, dass du es bist, der mir das Herz gebrochen hat, weil ich so dämlich war, mich in dich zu verlieben. Lass mich einfach in Ruhe und treib deine Spielchen mit jemand anderem Damit drehte ich mich um und verließ schnell seine Wohnung. Ich konnte ihn noch meinen Namen rufen hören, aber ich musste hier raus.
Vor dem Haus angekommen, hatte es angefangen, wie aus Eimern zu schütten. Es passte perfekt zu meiner Stimmung und hatte etwas Befreiendes Meine Jacke behielt ich einfach in der Hand und ging los. Nach ein paar Metern war ich auch schon bis auf die Haut durchgenässt. Mit gesenktem Blick ging ich die Straße entlang und da waren plötzlich nackte Füße in meinem Blickfeld. Ich sah auf und da stand Mario, immer noch nackt, vor mir. Sein Körper glänzte vom Wasser und dem Schein der Laternen. „Ben, bitte komm wieder mit rein. Du verstehst das alles falsch. Bitte lass es mir dir doch erklären.“, flehte er. Was bezweckte er mit dieser Aktion? „Ich bin deiner Entschuldigungen leid und was da oben gerade abging, war unmissverständlich.“, sagte ich und wollte gerade an ihm vorbeigehen, als er mich an sich zog und küsste. Der Kuss war anders als bei ihm in der Küche. Viel fordernder und dabei presste er mich so dicht an seinen Körper, dass ich trotz des Regens und meiner nassen Klamotten seine Wärme spüren konnte. Als wir uns voneinander lösten, sagte er: „Ich habe mich doch auch in dich verliebt, brauchte aber länger, um es zu begreifen. Eigentlich sollte es dir zeigen, dass ich mich dir ganz und gar hingeben möchte.“
Träumte ich, oder hat er das gerade wirklich gesagt? In mir machte sich Hoffnung breit und wir gingen gemeinsam nach oben. Nicht dass noch jemand die Polizei rief, weil hier ein nackter Irrer mit wehrlosen Passanten knutschte. Oben angekommen half er mir aus den nassen Klamotten. Sie klebten wie eine zweite Haut an meinem Körper und allein tat ich mir schwer. Als das geschafft war, trockneten wir uns ab und legten uns unter die Bettdecke, um uns aufzuwärmen. Dabei schüttete mir Mario sein Herz aus. Diese Perspektive hatte ich nie in Betracht gezogen.
Er fand den männlichen Körper schon immer sehr interessant, nur traute er sich nie, in diese Richtung zu experimentieren. Bisher hatte er nur Beziehungen mit Frauen und als er mich kennenlernte, bekam er das erste Mal die Chance, diese Seite auszuleben. Die Spielzeuge fand er interessant, aber ihn faszinierte meine offene Art. Wie einfach es war, mit mir den Tag zu verbringen. Der gemeinsame Sport und der Spaß, wenn wir irgendeinen Blödsinn erzählten oder unterwegs waren. Je enger unsere Freundschaft wurde, desto mehr vermisste er mich, wenn ich nicht in seiner Nähe war. Das mit Vanessa wollte er schon viel früher beenden, aber da sie sowieso nach dem Umzug kaum zu Hause war, ergab sich keine Gelegenheit. Nachdem er mich damals umarmt hatte, spürte er, dass da mehr sein musste. Jetzt war er auch Single und wollte es herausfinden.
Er beichtete mir, dass er mein Top-Fan war. Ich hatte ihm damals auch die Plattform genannt, auf der ich zu sehen war. Sie ist mir einfach rausgerutscht. Er wusste auch noch, dass ich beim Sex am liebsten zu gleichen Teilen aktiv und passiv war. Sowohl beim Oral- als auch beim Analsex Nachdem er dann meinen Schwanz sah, bekam er Zweifel. Wie sollte er den jemals in sich bekommen? Er kaufte sich extra einen Dildo, der ungefähr meinen Maßen entsprach, und versuchte es jeden Abend, ihn in sich zu schieben, aber ohne Erfolg, und wenn, hatte er unsägliche Schmerzen dabei. Jetzt bezahlte er mich indirekt dafür, dass er mir dabei zusehen konnte, wie ich es mache, und hoffte, dadurch endlich zu lernen, wie er es schaffte.
Es funktionierte nicht. Deswegen wollte er dann mit vor die Cam. Vielleicht übersah er etwas. Aber auch das half nicht. Schlimmer, denn seitdem sehnte er sich noch dazu nach meiner körperlichen Nähe. Das erklärte dann auch die Nachricht. Er wollte mir keine Angst machen, aber die Worte wollten aus ihm raus. Die Bilder hatte er mir geschickt, damit ich nur an diesen Kerl dachte, wenn ich abspritze. Anscheinend traf da meine Fantasie die Wirklichkeit.
Der Kuss in seiner Küche war als Vorwand gedacht. Er wollte mir den Abend beim Essen seine Gefühle endlich gestehen und schauen, ob ich den Kuss erwidern würde. Als ich es nicht tat, verließ ihn der Mut und ihm ging es genauso dreckig danach wie mir. Danach kam ich nicht zur Arbeit und meldete mich krank Erst wollte er vorbeikommen, aber nachdem ich so seltsam auf seine Nachrichten reagierte, wollte er lieber warten, bis ich wieder in die Firma kam, und da wusste er. Jetzt oder nie, aber dass seine Idee so nach hinten losgeht, hatte er nicht erwartet. Abschließend schaute er mich an und sagte: „Ich wollte dir niemals wehtun. Für mich war und ist das alles noch neu und es tut mir von Herzen leid, dass ich so ein Vollidiot bin.“
Sein Hundeblick am Ende hatte gesessen. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als ihm einen langen Kuss zu geben, denn wer könnte da jetzt noch sauer sein? „Mach einen süßen Vollidioten draus. Aber mal ganz im Ernst: Hast du nur so lange gewartet, weil du Angst hattest, ich gebe dir einen Korb, wenn ich nicht aktiv sein kann? fragte ich ihn und er nickte und fügte noch hinzu: „Ich wollte dir entweder alles bieten können oder gar nichts, dazu bist du mir einfach zu wichtig geworden, um dich am Ende ganz zu verlieren, wenn es nicht klappt.“ OMG, wie kann dieser Kerl nur so wahnsinnig süß sein und dieser treudoofe Blick noch dazu? Damit brachte er mich zum Schmunzeln. „Ich kann dich beruhigen. Selbst wenn wir keinen Analsex hätten, würde ich dir niemals einen Korb geben. Außerdem brauche ich auch ein wenig Vorbereitung, bevor ich so ein Kaliber aufnehmen kann. Wie ich dich kenne, hast du einfach nur Gleitgel draufgeschmiert und ihn versucht, dir reinzuschieben.“, sagte ich und bekam wie erwartet ein leises „Hast du genauso gemacht“ zurück.
„Oh je, ich glaube, du musst noch einiges lernen und weißt du, ich mach dir einen Vorschlag. Da du schon so viel Geld aus dem Fenster geschmissen hast, gebe ich dir einen gratis Einführungskurs, aber ich hoffe, du hast genug Kondome daheim…“, er schaute mich mit großen Augen an, „… sag jetzt bitte, du hast welche?“, fragte ich ihn entsetzt. „Nicht wirklich … Also, ich dachte, wir brauchen keine. Ich meine, du hast mir gesagt, dass du dich regelmäßig testen lässt und wie wichtig das wäre. Ich war dann auch beim Arzt. Seitdem ich hier wohne, hatte ich keinen Sex, außer das mit dir vor der Cam. Vanessa habe ich, seit wir hier wohnen, nicht angefasst. Ich habe auch nichts. Ehrenwort, aber warte, ich habe die Ergebnisse hier noch irgendwo rumliegen.“, sagte er und wollte schon aufspringen, aber ich bekam ihn noch zu greifen und zog ihn wieder zu mir. „Komm wieder her, ich bin sauber und ich glaube dir, also lass mich dir was beibringen. Ich mache es vor und du mir nach. Ok?“
Ich drehte ihn auf den Rücken, setzte mich auf seine Oberschenkel und bat ihn, sich zu entspannen. Ich fing damit an, jeden Zentimeter seines Oberkörpers mit meiner Zunge und meinen Händen zu erkunden. Seine Muskeln spannten sich sofort an, wenn ich mit den Fingerspitzen darüberfuhr. Kaum dass ich seinen Nippel mit der Zunge umkreiste, wurde er härter, und als ich anfing, daran zu saugen, entwich ihm ein Keuchen Ich richtete mich auf und er sah aus wie ein wollüstiger Gott, wie er so unter mir lag. Die stahlblauen Augen auf mich fixiert. Sein Mund stand offen und immer, wenn ich mit meinen Händen von seinen Hüften über seine Bauchmuskeln zu seiner Brust strich, entwich ihm ein Stöhnen. Das lag daran, dass meine Daumen dabei an seinem prallen Schaft hinauf glitten und am Ende seine Eichel reizten. Sein Schwanz sah aus, als würde er jeden Moment platzen, und seine Eier zogen sich immer fester zusammen, je fester meine Eichel an ihnen rieb. „Los, komm für mich. lass es einfach raus.“ Damit nahm ich seinen Schwanz in die Hand und zog seine Vorhaut, soweit es ging, zurück.
Wie aufs Stichwort ließ er einfach locker und sein Körper verspannte sich. Er spritzte seine erste Ladung über seinen heißen Oberkörper und ich leckte ihm genüsslich seine Eichel sauber. Ich schaute ihm in die Augen, als ich den Saft von seinen Bauchmuskeln mit meiner Zunge einsammelte. Er leckte sich die Lippen, also fragte ich ihn, ob er auch eine Portion möchte. Zu meiner Überraschung nickte er, also sammelte ich den Rest ein und gab ihm einen Kuss. Sein Schwanz war schon wieder bereit, denn er zuckte freudig, als ich mit meiner Zunge seinen Schaft hinauf, bis über die Eichel, leckte. Ich nahm ihn in die Hand und begann, seine Eichel mit meiner Zunge zu umkreisen, bevor ich meine Lippen um sie schloss. Seine Hände kraulten mir durch die Haare und ich ließ seinen Schwanz in meinem Mund verschwinden und gab ihm einen Blowjob. Er fing an, dabei in meinen Mund zu stoßen, bis ich einfach nur noch stillhielt und ihm das Tempo überließ. Ich massierte dabei seine Eier und schnell bekam ich seine zweite Ladung verpasst.
Jetzt war es an der Zeit, ihm zu zeigen, was Vorbereitung bedeutete Ich leckte ihm noch die Eier und hob seine Oberschenkel an. Sein Arsch war so trainiert, dass ich einen perfekten Blick auf seine Rosette hatte. Ich fing sachte an, indem ich mit meinen Daumen über sie strich und immer etwas mehr Druck aufbaute, bis ich sie am Ende mit kreisförmigen Bewegungen massierte. Danach brachte ich meine Zunge ins Spiel und wiederholte es so lange, bis mein Daumen ohne Probleme in ihn eindrang. Verdammt, war er eng, aber das bekommen wir hin. Ich ließ mir viel Zeit. Immer lecken und dann wieder tief einen meiner Finger in ihn hineinbohren. Darauf folgte auch bald der zweite und als ich seine Prostata fand und punktgenau massierte, entwich ihm ein tiefes Stöhnen. Das Geilste daran war, dass sein Schwanz die ganze Zeit über hart blieb, obwohl er schon zwei Ladungen verschossen hatte. Es bildete sich sogar ein kleiner See aus Vorsaft in seinem Bauchnabel.
Ich legte seine Oberschenkel wieder ab und kroch zu ihm nach oben. „So, jetzt kennst du die Theorie und kannst sie in die Praxis umsetzen.“, sagte ich und gab ihm damit den Startschuss, meinen Körper zu erkunden. Zwar war er etwas grober, aber das machte es nicht weniger anturnend. Es machte mich tierisch geil, wie gierig er sich über mich hermachte. Mein Schwanz zuckte schon vor Vorfreude. Als er seine Lippen um meinen Schwanz schloss und anfing, mich zu blasen, spritzte ich los. Ich versuchte, ihn vorzuwarnen, aber es war zu spät. Er musste kurz husten, aber schon lutschte er weiter und saugte sich noch die letzten Tropfen raus. Bei meinem Loch hatte er weniger Probleme, einzudringen, aber er überraschte mich damit, dass er ohne ein Zögern seine Zunge in mich bohrte. Ich stöhnte extra laut, um ihm zu signalisieren, wie geil er mich damit machte.
Als er mich problemlos mit drei Fingern ficken konnte, zog ich ihn wieder zu mir hoch. Denn jetzt wollte ich nur noch eins. Damit er besser sehen konnte, wie er in mich eindringt, kniete ich mich vor ihn und streckte ihm meinen Arsch entgegen. „Komm, bitte fick mich jetzt“, flehte ich ihn an, aber statt sich aufzurichten und mir seine Eichel gegen das Loch zu drücken, dirigierte er mich wieder auf den Rücken und legte meine Beine auf seine Schultern. Konnte er sich tatsächlich daran erinnern, dass dies meine Lieblingsstellung war? Tatsache, er machte alles genauso, wie ich es erzählt hatte. Er setzte seine Eichel an mein Loch und küsste mich, während er cm für cm in mich eindrang. Sein blanker Schwanz war tausendmal besser als der Dildo. Das Gefühl, wie er mich komplett und warm ausfüllt, war der Wahnsinn. Ich legte meine Hände auf seinen Rücken und konnte bei jedem Stoß spüren, wie sich seine Muskulatur darunter bewegte.
Ich lag schwitzend und stöhnend in seinen Armen, während er mich nahm, und er schien es genauso auszukosten wie ich. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, dass er mich mit diesen langsamen, tiefen Stößen nahm. Zwischen unseren Küssen brachte ich schnell hervor: „Komm, gib’s mir, wie damals mit dem Dildo“, und er wusste genau, was ich meinte. Sein Tempo wurde schneller. So schnell, dass ich das Klatschen seiner Eier gegen meinen Arsch hören konnte. Ich krallte mich in seinen Arsch und Rücken. Die Kombination aus seinen schnellen, heftigen Stößen und der Reibung meines Schwanzes zwischen uns brachte mich zum Höhepunkt. Meine Eier und mein Loch zogen sich zusammen. Ich stöhnte laut gegen seine Lippen, als ich kam und anfing, meine Sahne zwischen uns zu verteilen. Während ich kam, trieb auch Mario seinen Speer mehrmals schnell hintereinander so tief wie möglich in mich, pumpte seinen Saft in mich und brach auf mir zusammen. Er stöhnte dabei so laut und tief, dass es mir ein Schaudern durch den Körper jagte.
„Ich hoffe, deine Nachbarn sind nicht prüde, denn das war sicherlich nicht deine letzte Ladung, die du heute in mir verschossen hast“, flüsterte ich in sein Ohr. „Das trifft sich gut, denn ich hatte auch noch nicht vor, aufzuhören. „Sollen sie ruhig hören, wie wir es miteinander treiben.“, bekam ich als Antwort. In der Tat hatte sein Schwanz nicht an Härte verloren und er machte einfach weiter. Wir hatten in dieser Nacht so einiges nachzuholen.
Bevor wir schlafen gingen, bekam ich noch die Ansage, dass ich ihn ab jetzt nie wieder loswerden würde, denn er ist „vom Umtausch ausgeschlossen und der Kaufvertrag verbindlich“. Aber wie sieht’s mit der Garantie aus?
Auf den Hund gekommen
Es ist jetzt drei Wochen her, dass wir offiziell ein Paar wurden. Mit den Shows vor der Cam war erst einmal Schluss, dafür heizten wir uns gegenseitig auf Arbeit wieder mit den Toys ein. Mario bewacht die Steuerung seit dem letzten Vorfall akribisch und sobald wir daheim durch die Tür reinkommen, fallen wir schon übereinander her.
Dass wir etwas miteinander am Laufen hatten, entging den Weibern natürlich nicht. Gut, wir hatten auch kein Geheimnis daraus gemacht und uns immer geküsst, wenn wir dachten, uns sieht gerade niemand. Dafür waren meine Kolleginnen alle angefressen, weil ich die heiße Hete klar gemacht und gleich umgekrempelt hatte. Pech für Sie, das ist jetzt meiner und ich teile sehr ungern. Wir leben es offen aus und verstecken uns nicht. Damit wollte Mario erst gar nicht anfangen. Dass ich nun sein Partner war und nicht mehr nur ein guter Freund, änderte sein Verhalten komplett. Sicher war er vorher schon nett gewesen, aber jetzt war er der perfekte Gentleman. Immer zuvorkommend, romantisch und liebevoll. Auch wie man ihm mit nur kleinen Gesten oder Taten eine riesige Freude bereiten konnte, faszinierte mich. Dafür zeigte er im Bett seine wilde und hemmungslose Seite. Er war einfach ein perfektes Gesamtpaket und ich kapierte nie, wie man so einen Kerl freiwillig in den Wind schießen konnte.
Apropos, Vanessa stand den Sonntag nach unserer ersten gemeinsamen Nacht vor seiner Wohnungstür. Sie klingelte wie eine Wilde und hat uns damit aus dem Schlaf gerissen. Als er ihr die Tür öffnete, betrat sie wie selbstverständlich seine Wohnung und fing einen Kaffee zu machen. Ihr neuer Macker hat sie vor die Tür gesetzt und Mario würde ja nichts Besseres als sie finden, also gäbe sie ihm noch eine Chance. Ich bekam im Schlafzimmer alles mit und fragte mich nur, wie realitätsfremd diese Frau nur war. Mario versuchte, sie rauszuschmeißen, aber wie es sich anhörte, war sie davon wenig überzeugt. Also stand ich auf und ging, nackt wie ich war, in die Küche, nahm Mario in meine Arme und küsste ihn. „Na Schatz, kommst du wieder ins Bett?“, schmiss ich noch hinterher.
Die hat vielleicht ein Theater gemacht. Sie wollte sogar die Kaffeetasse nach uns werfen, aber selbst dazu war sie zu dämlich. Beim Anheben der Tasse schüttete sie sich selbst mit Kaffee voll und ließ sie los und die Tasse fiel zu Boden. Wir mussten beide ein Lachen unterdrücken. Ich fand, sie hatte es verdient, und wollte sie endlich loswerden. Mario schaffte es nicht auf die nette Art, also versuchte ich es. „Kapierst du nicht, dass dich hier niemand will? Du warst doch selbst so bescheuert und hast ihn für den anderen Typen sitzenlassen. Hör auf, hier ein Drama zu veranstalten, und verpiss dich einfach!“, sagte ich zu ihr. Sie sah zwar Mario flehend an, aber dieser sagte ihr auch nur, dass sie den Weg zur Tür selbst finden würde. Danach verließ sie mit den Worten „Fickt euch doch.“ Endlich die Wohnung. Aber hey, wir nahmen es noch in der Küche wörtlich.
Sein Hintern blieb bis jetzt noch jungfräulich. Ich nahm mir immer viel Zeit, ihn vorzubereiten, aber sobald ich meine Eichel an sein Loch setzte und in ihn eindringen wollte, fing er an, sich zu verkrampfen. Danach war er immer deprimiert und es dauerte, bis ich ihn wieder aufgemuntert hatte. Für mich spielte es keine große Rolle, denn der Sex war auch so bombastisch genug gewesen, aber für ihn wohl schon. Langsam war ich mit meinem Latein am Ende, doch wollte noch eins versuchen. Ich hatte für ihn einen romantischen Abend vorbereitet. Er kam von der Spätschicht und es gab was Leckeres zu essen und danach ein langes Vorspiel mit ausgiebiger Massage bei Kerzenschein. Er war entspannt, heiß und vorbereitet, doch dasselbe Spiel passierte wieder. Ich verstand es nicht. Ich konnte an dem Abend vier meiner Finger in ihm versenken. Er stand auch drauf, wenn ich mich um sein Loch kümmerte. Es ergab keinen Sinn.
Am Morgen danach wurde ich vor Mario wach. Er lag auf der Seite, mit dem Rücken zu mir, und ich kuschelte mich an ihn. Er musste noch tief schlafen, denn er schnarchte leise und brabbelte etwas vor sich hin. Meine Morgenlatte hatte ich an ihn gepresst und als er sein Bein anwinkelte, rutschte sie in seine Spalte. Es war zu verlockend und ich fing an, mich an ihm zu reiben Ich konnte genau spüren, wie meine Eichel dabei an seinem Loch hängenblieb und sich der Vorsaft weiter verteilte. Ich baute etwas Druck auf und tatsächlich gab sein Loch nach und ließ mich gewähren, bis meine Eichel in ihm verschwand. Er gab ein leises Stöhnen von sich und begann, selbst seinen Arsch zu bewegen, und so schob er sich Stück für Stück auf mich. Fuck, war das ein geiles Gefühl, so fest von ihm umschlossen zu werden. Ich streichelte seinen Bauch hinab und fand seinen Schwanz. Er war komplett hart, also legte ich meine Hand darum und massierte ihn, während ich anfing, mit langsamen Stößen ihn zu ficken.
Sein Stöhnen wurde intensiver und als ich merkte, dass er anfing aufzuwachen, drückte ich mich tief in ihn und hörte auf, mich zu bewegen Ich dachte schon, er würde wieder anfangen zu krampfen, aber ich bekam nur ein leises: „Bitte mach weiter, das fühlt sich so gut an.“ Also fuhr ich fort. Am liebsten hätte ich ihn im Missionarsstil genommen, aber ich wollte meinen Schwanz nicht aus ihm herausziehen. So erhöhte ich nur das Tempo und wichste ihn im gleichen Rhythmus. Dieses tiefe Stöhnen, wenn meine Eichel seine Prostata traf, machte mich fertig. Auch sein Loch zog sich immer fester um meinen Schwanz zusammen, aber es war auch gut so, denn ich wollte endlich meinen Freund markieren. So wichste ich ihn schneller, bis sein Schwanz in meiner Hand zuckend seinen Saft in die Laken schoss und ich mit drei schnellen Stößen in seinen Orgasmus einstieg. Wir bleiben einfach aneinander gekuschelt liegen und genossen den Moment, bis mein Schwanz abschwoll und aus ihm herausglitt.
Wie sich herausstellte, hatte er Angst vor den Schmerzen. Er wollte sich damals so zwanghaft den Dildo reinschieben, dass es wohl sehr unangenehm war und er dachte, das müsste sich so anfühlen. Jetzt, wo er die Realität kannte, war er nicht mehr zu bremsen und bettelte förmlich, dass ich ihn ficke. So sehr ich mich auch bemühte, schaffte ich es nie lange, ihn zu vögeln. Die Laute, welche ich nun aus ihm erzeuge, treiben mich so an, dass es unmöglich ist, mich zurückzuhalten. Erst nachdem ich meine Ladung explosionsartig in die Höhe gefeuert hatte, kam ich wieder zur Besinnung.
An Marios Geburtstag nahmen wir uns beide frei Außer erstklassigem Geburtstagssex hatte ich noch eine andere Überraschung für ihn geplant. Ich fuhr mit ihm in einen Gay-Sexshop. Als wir vor dem Laden standen, schaute er mich mit großen Augen an und ich meinte nur: „Los, such dir was Schönes aus.“ Jetzt war er nicht mehr zu bremsen und rannte durch den Laden, als wäre er im Schlaraffenland. Nach einiger Zeit, ich war gerade mit dem Verkäufer am Quatschen, welchen Penisring er mir empfehlen konnte, stand Mario vor uns. „Ich glaube, ich habe alles gefunden. Das Gleiche gibt’s für dich auch.“, sagte er, und als ich ihn ansah, fielen mir fast die Augen raus.
Ich dachte, er würde sich ein Toy aussuchen, aber es wurde ein komplettes Outfit. Es bestand aus einer schwarz-blauen Shorts, aus einem fast durchsichtigen Material. Sie war so enganliegend, dass sie sich über seine Oberschenkel spannte und seinen Knackarsch zur Geltung brachte. Nur über seinem gewaltigen Paket und seinem Hintern war der Stoff etwas blickdichter. Den Jockstrap darunter konnte man dennoch erkennen und er wurde auch durch die Riemen verraten, die etwas höher auf seinen Hüften lagen.
Obenrum trug er den dazu passenden schwarzen Netz-Cardigan, welcher nicht weniger den Blick auf seinen heißen Oberkörper barg Als Krönung hatte er sich eine dieser Hundemasken aufgesetzt. Auch diese war in Schwarz-Blau gehalten und ließ seine Augen stechend darunter hervorblitzen. Den wahren Grund für die Maske erfuhr ich erst später. Selbst der Verkäufer meinte zu mir: „Fuck, gehört der zu dir? Wenn nicht, nehme ich ihn gleich hier auf der Stelle.“ Er sah so verdammt elegant und sexy darin aus Das muss auf jeden Fall mit nach Hause, denn es machte mich übelst geil.
Er drückte mir das Outfit für mich in die Hand und meinte aufgeregt: „Los, geh dich schnell umziehen. Ich kann es kaum erwarten, dich darin zu sehen.“, so verschwand ich schnell in der Umkleide. Ich brauchte etwas Zeit beim Umziehen. Mein Schwanz ist bei seinem Anblick in Sekunden angeschwollen und ich hatte nun Schwierigkeiten, ihn in den Klamotten zu verpacken. Als ich es endlich schaffte und mich im Spiegel ansah, war ich selbst überrascht. Mir stand es auch sehr gut. Statt in Blau-Schwarz hatte er mir alles in Rot-Schwarz ausgesucht und das Training schien sich bezahlt zu machen.
Ich ging aus der Umkleide und wurde von allen Seiten begutachtet. Er zog mich zum großen Spiegel und ich fand, zusammen sahen wir richtig scharf aus und bekamen die Bestätigung auch vom Verkäufer. Eigentlich brauchte er das nicht zu sagen, denn seine Blicke und der harte Schwanz in seiner Hose zeigten es deutlich. Als Mario sich umzog, ging ich bezahlen und sobald ich auch fertig war, hatte er es plötzlich sehr eilig, nach Hause zu kommen. Auf dem Heimweg erklärte er mir dann auch den Grund für die Masken. Damit wollte er zusammen mit mir sich vor der Cam präsentieren und so könnten wir uns blasen und in allen Positionen vögeln, ohne dass uns jemand erkannte.
Kaum waren wir daheim, zogen wir uns um und fingen an, gegenseitig Bilder von uns zu machen. Es wurde eine richtig heiße Fotosession. Dabei hatte jeder von uns eine richtig fette Ladung auf sich abgespritzt. Danach ging’s an den Laptop und wir erstellten uns ein gemeinsames Profil. Luden die harmlosen Bilder für die Öffentlichkeit hoch und die expliziteren könnten die User später kaufen. Als wir zufrieden waren, gingen wir schon online und es war ein richtiger Erfolg. Den Kerlen gefiel, was wir ihnen zu bieten hatten. Die Session ging bis in die Nacht hinein und als wir wirklich nicht mehr konnten, gingen wir offline. Es hatte sich richtig gelohnt, denn beim Blick auf die Einnahmen waren wir beide überrascht. Allein was schon der Verkauf der Fotos ausmachte, war stattlich. Seitdem ließen wir uns dreimal die Woche dabei zusehen, wie wir es uns gegenseitig mit Toys besorgten oder wild miteinander fickten.
Ein Outing mit Veränderungen
Ein halbes Jahr später überraschte mich Mario mit einer Fahrt zu sich in die Heimat. Auf halbem Weg überfiel er mich damit, dass er es an der Zeit fand, mich seinen Eltern vorzustellen und sich bei ihnen zu outen. Dazu kam noch, dass wir zum sechzigsten Geburtstag seiner Mutter eingeladen waren. Genau genommen war es nur er. Ich für meinen Teil fand die Idee furchtbar, ohne Vorwarnung vor der Tür zu stehen und das noch mit leeren Händen. Am liebsten wollte ich umkehren. Meine Erfahrungen mit einem Outing waren auch nicht so großartig. Als ich meinen Eltern damals erzählte, dass ich schwul bin, haben sie mich vor die Tür gesetzt und ich stand mitten in der Ausbildung auf der Straße. Seitdem habe ich auch nichts mehr von ihr gehört, beziehungsweise wollte auch selbst keinen Kontakt mehr aufbauen. Er konnte und wollte sich aber nicht davon abbringen lassen, also fuhr er weiter.
Ich hatte die ganze Fahrt über ein mulmiges Gefühl und je näher wir kamen, desto schlimmer wurde es. Wenigstens bekam ich an einer Tankstelle noch einen kleinen Blumenstrauß und ein paar Pralinen. Meine Bedenken waren aber umsonst gewesen. Wir wurden herzlich von ihnen empfangen und Mario platzte mit den Neuigkeiten direkt an der Tür heraus. Erst hielten sie es für einen Scherz, aber als er mich vor ihren Augen in den Arm nahm und küsste, war die Sachlage klar. Mario erklärte ihnen alles in Ruhe und danach wurde ich noch herzlicher in der Familie willkommen geheißen. Ich freute mich für ihn, dass seine Eltern es so gelassen nahmen, aber es tat schon etwas weh, dass meine mich deswegen verstoßen haben. Beim Geburtstag selbst gab es geteilte Meinungen. Wenige seiner Verwandten schauten uns angewidert an, aber der größte Teil freute sich für uns. Sogar seine Großeltern wünschten uns nur das Beste für die Zukunft.
Vor der Geburtstagsparty besuchten wir Marios Ex-Kollegen in der alten Filiale. Ich war überrascht, wie riesig sie sich freuten, ihn wiederzusehen. Bei mir würde sich sicher nur eine Kollegin so freuen, aber sie war halt auch meine beste Freundin. Dass er mit einem Kerl an seiner Seite hier aufgetaucht ist, hatte sie wenig gewundert. Eher haben sie sich schon länger gefragt, wann es mal der Fall sein würde, denn so eine Schreckschraube nimmt man maximal als Alibi. Tja, Vanessa hatte hier auch ihren Ruf weg. Als er erzählte, wie stressig er seinen jetzigen Job findet, versuchten sie, ihn zu überreden, wieder zurückzukommen. Einen Ersatz hatten sie bislang noch nicht gefunden. In vier Monaten würde sogar eine Kollegin in den Ruhestand gehen und da wäre eine Position für mich frei. Ihm schien die Idee zu gefallen, aber ich hatte meine Zweifel und sagte dazu kein Wort. Er bemerkte es und wechselte das Thema.
Als wir abends im Bett lagen, nahm er mich in den Arm und sprach mich darauf an. „Könntest du dir vorstellen, mit mir hier zu leben? Du hast heute Morgen nicht darauf reagiert, als sie dir die Stelle angeboten haben.“, fragte er mich und ich versuchte, auch so gut es ging, ihm zu erklären, wieso ich meine Zweifel hatte: „Sicher kann ich mir das vorstellen und bestimmt gefällt es mir dort auch. Nur schau mal, du hast dich gerade vor deinen Eltern als Bi geoutet und für dich ist das alles noch sehr frisch. Was, wenn du plötzlich doch darauf kommen solltest, dass dir eine Frau fehlt, oder du vielleicht sogar ein Kind und eine Familie gründen möchtest? Ich müsste mir eine neue Wohnung suchen, würde alles zurücklassen und stünde am Ende mit nichts da.“ Er schaute an die Decke und überlegte.
Es wurde unerträglich still und ich hatte Angst vor seiner Antwort, doch dann sah er mich so liebevoll an und er sagte: „Weißt du, wenn ich so zurückdenke, glaube ich nicht, dass ich jemals auf Frauen stand. Klar, war ich mit ihnen zusammen und habe mit ihnen geschlafen, aber glücklich war ich bislang nie. Ich kannte es nur so, aber mit dir fühlt es sich anders an. Früher war ich froh, wenn ich mal allein war, jetzt bin ich es, der dich immer in meiner Nähe haben will. Bei dir kann ich so sein, wie ich bin, ohne dass du mich verurteilst. Im Gegenteil, du bestärkst mich in allem, ganz egal, wie dumm die Idee zu sein scheint. Früher war ich immer froh, wenn der Sex vorbei war, und oft hatte ich keine Lust darauf. Dich hingegen brauch ich nur ansehen und kann nicht genug davon bekommen. Vor dir habe ich niemandem direkt gesagt, dass ich ihn liebe, aber dir schon, weil es genau das ist, was ich fühle. Deswegen habe ich nie über eine Familienplanung nachgedacht. Doch sollte es irgendwann der Fall sein, finden wir da sicher auch einen Weg. Aber wenn du einverstanden bist, könnten wir uns einen Hund holen. Den wollte ich schon, als ich klein war.“
Ich war zutiefst gerührt und natürlich liebe ich ihn auch über alles und als ich ihm das sagen wollte, setzte er noch hinterher: „Eine Wohnung musst du dir auch nicht suchen, denn eine Straße weiter steht das Haus meiner Großeltern. Die sind in ein betreutes Wohnen gezogen und wollen es verkaufen, aber meine Mum meinte, wir können es uns ansehen und es haben, wenn es uns gefällt. Wir müssten es nur renovieren.“ Also eins musste man ihm lassen. Wenn er etwas will, dann ganz oder gar nicht. Mir fiel es dann auch gar nicht schwer, den Schritt zu wagen. „Dann lass es uns doch gleich morgen früh einmal ansehen und am Montag mit dem Regionalleiter sprechen.“, meinte ich und wurde noch fester an ihn gepresst und mit Küssen übersät.
Erstaunlicherweise verlief alles schnell und reibungslos. Unser Regionalleiter war nicht begeistert, dass gleich zwei Führungspersonen auf einmal gehen, aber machte unseren Wechsel möglich. Wir mussten auch unsere Resturlaubstage aufbrauchen und so kam es, dass wir genügend Zeit für die Planung des Umzugs und für die Renovierungsarbeiten hatten. Durch unsere Cam-Sessions hatten wir auch genug Geld, um alles problemlos zu finanzieren. Der Abschied in der Firma war seltsam kühl. Klar, meine Freundin heulte wie ein Schlosshund, aber bei den restlichen kam es mir vor, als wären sie froh, uns loszuwerden. Wir hatten alle in ein Restaurant eingeladen und wollten danach noch etwas mit ihnen feiern gehen. Zwei von ihnen sind erst gar nicht erschienen und nach dem Essen saßen wir nur noch zu dritt da. Ich war seit meiner Ausbildung in diesem Laden und es machte mich traurig, wie wenig ich ihnen wohl bedeutet haben muss. Aber ich wollte nach vorn blicken, denn ein neuer Lebensabschnitt stand kurz vor der Tür.
Meine Habseligkeiten waren schnell verpackt, die Wohnung ausgeräumt und ich war fertig für die Übergabe. Diese war auch schon früher möglich und so hatten wir eine Sorge weniger. Marios Wohnung war so lange unser Lager. Auch dort haben wir alles so weit vorbereitet, dass nur noch der Umzugswagen anrollen musste. Als das erledigt war, machten wir uns auf den Weg in unser neues gemeinsames Heim, um mit der Renovierung zu starten. Nachdem wir das Haus von seinen Altlasten befreit und wieder in Schuss gebracht hatten, fühlten wir uns schon fast wie zu Hause. Handwerklich hatte Mario einiges drauf und ich half ihm so gut ich konnte. Was konnte dieser Kerl nicht? Ganz fertig wurden wir nicht, bevor der Umzugswagen kam, aber dafür hatten wir danach noch genug Zeit.
So verging die Zeit. Der Jobwechsel war die richtige Entscheidung gewesen, denn das Team war tausendmal besser als mein altes und hielt in jeder Situation zusammen. Auch konnten wir endlich gemeinsam in den Urlaub. Vorher war es nicht möglich, da immer einer von uns in der Filiale anwesend sein musste. Zu meinem Geburtstag haben wir Zuwachs bekommen, denn Mario hatte es wahr gemacht. Als er den Tag nach Hause kam, bat er mich, wieder die Augen zu schließen. Ich folgte seiner Anweisung, doch zog ihn damit auf, dass er mich auch so küssen durfte, aber statt eines Kusses setzte er mir einen kleinen Labradorwelpen auf den Schoß. Ich war sofort schockverliebt, als mich diese großen braunen Kulleraugen ansahen. Seitdem verbringen wir viel Zeit in der Natur und seine Eltern kümmern sich um ihn, wenn wir beide gleichzeitig arbeiten müssen.
Zwei notgeile Hunde auf der Venus in Berlin
Im Keller hatten wir uns ein kleines Studio eingerichtet und wurden immer professioneller, was unsere Shows und das Equipment betraf. Wir bekamen sogar von namhaften Firmen Pakete mit den neuesten Spielzeugen oder Klamotten zum Testen zugeschickt. Es gab immer was Neues zu sehen. Eines Tages wurden wir von einer Mail überrascht. Wir wurden auf die Venus, die führende Erotikmesse, nach Berlin eingeladen und angefragt, ob wir dort eine Livevorführung geben könnten. Nach einem langen Telefonat, in dem wir erfuhren, was sie von uns erwarten und wie das Ganze ablaufen würde, sagten wir sogar zu. Wir waren mehr als aufgeregt, als wir dafür unsere Koffer packten.
Den ersten Tag verbrachten wir inkognito, also in Alltagskleidung, auf der Messe, um zu sehen, was uns alles erwartet. Einige der neu vorgestellten Produkte durften wir sogar schon daheim testen, aber vieles war selbst für uns neu. Mario ging wieder ab, wie damals im Sexshop. Auch ein paar Shows sahen wir uns an, wie die anderen Darsteller an die Sache herangingen Man war gar nicht so weit von den Zuschauern entfernt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Solokünstler holten sich sogar einzelne Personen aus dem Publikum und interagierten mit ihnen. Auch Mario sollte auf die Bühne kommen, aber blieb lieber an meiner Seite und hielt sich an mir fest. Da hatte er doch seine Grenze erreicht. Angebote hatten wir schon öfters mal auf Partys bekommen und ich hatte selbst schon einen. Nachdem sie ihren Spaß mit mir hatten, kuschelten sie sich ins Bett und mich hatten sie rausgeschmissen. Das Gefühl fand ich damals richtig mies. Mir zuliebe hätte er es versucht, aber die Vorstellung, dass mich oder ihn jemand anderes vögeln würde, mochte er nicht. Ich ehrlich gesagt auch nicht.
Am zweiten Tag gingen wir dann im Outfit und mit Maske los. Es war schon scharf, wie uns die Besucher musterten und geile Kommentare abgaben. Wir fühlten uns wie Prominente, weil auch Fans unter den Besuchern waren. Sie sprachen uns direkt an und wollten Fotos mit uns. Darunter sogar Pärchen, die vögelten, während sie uns dabei online zusahen. Von manchen Ausstellern bekamen wir sogar Klamotten geschenkt, nur damit wir im Gegenzug sie anzogen und darin ein wenig posierten Wir bekamen neue heiße Klamotten und sie Fotos für ihre Werbung. Es gibt sogar ein Foto, wo die Pants so durchsichtig war, dass man unsere blanken, harten Schwänze deutlich erkennen konnte. Es fiel uns verdammt schwer, abends im Hotel nicht übereinander herzufallen, aber wir haben uns zum Ziel gesetzt, erst bei unserem Auftritt abzuspritzen.
Jetzt hieß es „Showtime!“. Am dritten Tag war unser Slot geplant. Wir bereiteten uns morgens im Hotel gründlich vor. Stutzten uns gegenseitig die Schwarmhaare, rasierten uns die Ärsche blank und schauten, dass alles wirklich perfekt aussah. Hätte Mario nur eine falsche Bewegung gemacht, als er meinen Schwanz in der Hand hielt, während er mir gründlich die Eier rasierte, wäre ich gekommen. Da standen wir nun backstage und es waren keine fünf Minuten mehr, bis wir dran waren. Der Typ vor uns war gerade fertig und hatte den Bühnenboden mit einer gewaltigen Fontäne vollgesaut. Dieser wurde dann noch schnell notdürftig gereinigt und dann wurden wir angekündigt.
Als ich auf der Bühne stand, war ich aufgeregt. Dort standen verdammt viele Kerle und blickten uns gierig an, manchen massierten sich sogar schon den Schritt. Zum Glück fing Mario an, mich zu umarmen, sonst hätte ich wahrscheinlich einen Rückzieher gemacht, denn die Menge wurde langsam ungeduldig. Nachdem ich seine Nähe spürte, legte sich meine Nervosität allmählich. Wir streichelten uns und langsam fielen die Hüllen. Uns wurde vorher noch eine Flasche mit Massageöl in die Hand gedrückt, also verteilten wir diese gegenseitig auf unseren Körpern. Als wir nur noch in Jocks und mit den Masken bekleidet dastanden, positionierte mich Mario, mit der Vorderseite zum Publikum, am Bühnenrand. Ich stand breitbeinig da, als er hinter mir in die Hocke ging und anfing, mich zu lecken. Die Massen verschwammen vor meinen Augen und ich stöhnte einfach meine Lust raus.
Als er mir den Jock auszog, sprang mein Schwanz nach oben und klatschte gegen meine Bauchdecke, bevor er wippend, steil aufragend zum Stehen kam. Mario ging hinter mir in Position und setzte seine Eichel an, um kurze Zeit später in mich einzudringen. Er fing an, mich zu vögeln, nur langsam, da seine Eier selbst bis zum Platzen gefüllt waren, aber er unseren Zuschauern eine gute Show bieten wollte. Meine Eier hingegen kochten schon. Es half nichts, ich musste abspritzen. Mit einem „Los, gib’s mir“ wusste er Bescheid. Er zog mich an sich, fing an, mich zu wichsen, und trieb seinen Schwanz nur so in mich, bis ich bei einem lauten Aufschrei anfing zu krampfen und meine angestaute Sahne direkt in die Menge feuerte. Mario versuchte, mich so gut es ging festzuhalten, denn auch für ihn war der Anblick zu viel. Er war selbst dabei, mich mit seinem Saft abzufüllen.
Die Kerle tobten und jubelten und als unser Orgasmus abgeklungen war, positionierte er mich mitten auf der Bühne, auf der Hantelbank, und hielt meine Beine in die Höhe. So bekamen alle gute Sicht auf mein Loch und darauf, wie seine Sahne aus mir herauslief. „Soll ich ihm noch eine Ladung verpassen?“, rief er in die Menge und wurde lauthals angefeuert, es mir dreckig und hart zu besorgen. So schob er mir seinen Schwanz direkt wieder bis zum Anschlag rein. Er beugte sich zu mir und stupste mich mit seiner Maske an die Schulter, bevor er mir ins Ohr flüsterte: „Fuck, das ist noch geiler als vor der Cam.“ Und da musste ich ihm recht geben. Angefeuert von der Menge fickte er mich wie ein Wilder, bis er mir erneut seine Sahne tief in den Darm schoss.
„Los, Kleiner, jetzt bist du dran, fick dem Adonis sein Hirn raus“, schrie jemand aus der Menge und einige stimmten mit ein. Ich hatte noch nicht abgetrotzt und stand mittlerweile wieder in Marios Armen. Seine Sahne lief mir an meinem Oberschenkel herunter und als wir uns lösten, ging er schon in Position. Er stützte sich auf der Bank ab und präsentierte allen seinen Prachtarsch. Sogar sein Loch zuckte vor Vorfreude, also ging ich in die Knie und fing an, es mit meinen Fingern zu bearbeiten. „Los jetzt, rein mit deinem Schwanz“, wurde ich angefeuert, und die letzten zehn Minuten durchpflügte ich den Arsch meines Freundes, bis auch er meine Ladung zu spüren bekam. Ich hatte seinen Schwanz nicht mal berührt, doch er hatte die komplette Bank vollgespritzt.
Den Ständern der Kerle nach zu urteilen, muss ihnen unsere Show gefallen haben. Auch nachdem wir von der Bühne waren, wurden wir dafür gefeiert, wie geil sie war und dass wohl auch einige dabei abgespritzt hätten. Der Typ, der vor uns dran war, zeigte uns noch, wo wir uns sauber machen konnten, und ging mit uns in eine Lounge. Wir quatschten noch ein bisschen mit ihm und er fragte uns auch, ob wir nicht Bock hätten, mit ihm was zu starten, aber wir lehnten dankend ab und ich wollte sowieso nur noch ins Hotel und den restlichen Tag allein mit Mario dort im Bett verbringen.
Berüchtigt berühmt in die Zukunft
Die Messe war ein voller Erfolg für uns. Wir wurden sogar mit einem Award für die beste Live-Performance ausgezeichnet. Seitdem bekommen wir zahlreiche Anfragen für Auftritte und die Besucherzahlen zu unseren Cam-Sessions gingen durch die Decke. Wir hätten das Ganze hauptberuflich machen können, waren uns aber einig, dass es ein Hobby bleiben sollte. Außerdem war es einfacher zu sagen, man arbeitet im Einzelhandel, als dass man sein Geld damit verdiente, wild mit seinem Freund zu vögeln, und das entweder online oder vor den Augen vieler Zuschauer. Auf der Rückfahrt mussten wir uns sogar Sightseeing-Ratgeber von Berlin ansehen, um die Frage auch beantworten zu können, was wir denn alles Schönes in Berlin erlebt haben.
Ich wusste nicht, was mir noch in meinem Leben fehlen konnte. Ich hatte den perfekten Mann an meiner Seite, sogar mit kleinem eigenem Häuschen. Unsere beiden Jobs könnten uns nicht mehr Spaß machen, vor allem da wir den ganzen Stress nun nicht mehr hatten. Marios Familie nahm mich so wahnsinnig warmherzig bei ihnen auf und seine Mum behandelte mich wie ihren zweiten Sohn. Kurzum: Es war einfach perfekt. Selbst seine Großeltern waren begeistert, was wir aus ihrem Haus gemacht hatten. Den Keller hielten wir natürlich verschlossen, denn unser kleines Geheimnis ging niemanden etwas an und wir waren auch immer vorsichtig, damit es dabei blieb.
Über die letzten Jahre hatte sich bei uns einiges an Geld angesammelt. Wir waren nicht verschwenderisch und legten sogar einiges davon an. Wir waren gut abgesichert und standen fest im Leben. Selbst in einer Krise würden wir noch gut über die Runden kommen. Apropos Krise. Ich verstehe nicht, dass sich viele Paare so oft in die Wolle kriegen. Bei uns sah das anders aus. Wir waren ein Team und redeten offen über Probleme oder Ängste und versuchten immer, das Beste daraus zu machen. Es war einer der Gründe, wieso ich meinen Freund liebte. Mit ihm war das Zusammenleben sehr harmonisch. Wir brauchten keinen Versöhnungssex, von dem alle immer so schwärmten. Unser Sex war so oder so bombastisch gut, auch wenn wir nicht von Fremden angefeuert wurden.
Eine Herausforderung sollte uns aber noch bevorstehen. Es war eher Marios Mum, die uns öfter darauf ansprach, ob wir nicht irgendwann einmal Nachwuchs haben wollten. Ich mein, ich war mittlerweile auch 32 und wir sind schon seit über fünf Jahren ein Paar. Auch Mario ließ dieses Thema nicht kalt und wir sprachen schon ein paar Mal darüber. Wir könnten uns vorstellen, für ein Kind zu sorgen, und hätten auch den Platz dafür. Also fingen wir an uns darüber zu informieren, doch dabei blieb es auch vorerst.
Unsere jährliche Firmenweihnachtsfeier stand an und ich freute mich schon riesig drauf. Endlich haben wir einen Platz in der lokalen Karaoke-Bar ergattern können. Wir hatten es schon ein paar Mal versucht, aber immer waren schon alle Tische reserviert. Als wir losgingen, wunderte ich mich, wieso Mario so overdressed mit Hemd und Anzugshose vor mir stand, aber er sah darin heiß aus. „Habe ich was verpasst und sollte mich auch nochmal umziehen?“, fragte ich ihn vorsichtshalber. Er lachte und meinte: „Naja, vielleicht ein anderes Oberteil, denn der Weihnachtspulli hat schon die besten Zeiten hinter sich.“ Ich gab mich geschlagen und zog mir stattdessen auch ein Hemd an.
Die Weihnachtsfeier war genauso cool, wie ich es mir vorgestellt hatte. Alle sangen und viele davon mehr schlecht als recht, aber für uns zählte der Spaß und davon hatten wir viel. Ich war nur froh, dass ich mir noch etwas anderes angezogen hatte, denn alle waren heute schick angezogen. Endlich war auch Mario dran und er wirkte verdammt nervös, dabei kann er ziemlich gut singen. Er hatte sich sogar für eines meiner Lieblingslieder von „Revolverheld“ entschieden Als er „Ich lass für dich das Licht an“ sang, schaute er mir dabei die ganze Zeit über in die Augen. Ich konnte spüren, dass er es in diesem Moment nur für mich sang, und wurde davon tief berührt. Bevor das Lied zu Ende war, nahmen mich zwei meiner Kolleginnen an die Hand und gingen mit mir zur Bühne.
Wie abgesprochen endete das Lied, als wir vorne ankamen, und da ging Mario vor mir auf die Knie, holte eine Schatulle aus seiner Hosentasche, öffnete sie und hielt sie in meine Richtung.
„Ben…“, fing er an, aber da fiel ich ihm schon um den Hals und sagte laut: „Ja, ich will!“ Wir küssten uns und alle um uns herum jubelten, als wir uns gegenseitig die Ringe ansteckten. „Ich habe so eine großartige Rede für dich vorbereitet. Wieviel du mir bedeutest und ich mein restliches Leben nur mit dir verbringen will.“, schmollte Mario ein wenig, als wir wieder am Tisch saßen. „Wahrscheinlich genauso viel wie du mir bedeutest und sei froh, so kannst du mich immer noch bei unserem Gelübde damit überraschen und da falle ich dir mit Sicherheit nicht ins Wort. Versprochen.“
Nun verstand ich auch, wieso sich alle so in Schale geschmissen hatten. Es gab tatsächlich etwas zu feiern. Noch am nächsten Tag sind wir gleich zum Standesamt und haben uns gleich für einen freien Termin im Januar entschieden. Sicher waren Hochzeiten im Sommer schöner und auch der Termin war sehr kurzfristig, aber es sollte auch keine große Hochzeit werden. All unsere Herzensmenschen nahmen sich die Zeit, uns an diesem Tag zu begleiten, und das war die Hauptsache. Außerdem hatten wir durch unsere Kollegen alles bei der Hand. Location, Blumen, Catering, Fotograf, DJ, jeder hatte irgendwas davon in seiner Familie. Uns fehlten nur die Anzüge und die Ringe. Auch die waren kein Problem, in der Zeit zu besorgen.
Es war eine Traumhochzeit in Weiß. Nicht von unserem Erscheinungsbild, aber es schneite und die Aufnahmen wurden traumhaft schön. Hätte ich ihn in der Bar nur ausreden lassen, dann wäre ich auf das gefasst gewesen, was er an diesem Tag zu mir sagte. Es war so emotional und romantisch, dass meine Tränen nicht mehr aufhören wollten zu fließen. Ich war glücklich und konnte es noch immer nicht fassen, mit diesem atemberaubenden Mann verheiratet zu sein. Ich liebe ihn über alles. Wenn es Seelenverwandtschaft gibt, ist er definitiv meiner.
Nachdem wir nun verheiratet waren, gingen wir dem Kinderwunsch wirklich nach und sind jetzt beide Väter einer wunderbaren Adoptivtochter. Nie im Leben hätte ich vermutet, in dieser Rolle so sehr aufzugehen. Wir hängten unseren Nebenjob an den Nagel und konzentrierten uns nur auf unsere kleine Familie.
Eins habe ich aus der ganzen Geschichte gelernt. Man sollte nie die Hoffnung aufgeben, auch wenn es mal scheiße aussieht. Man weiß nie, was am Ende dabei rumkommt. Mir brachte es Mario. Meinen besten Freund und Partner, den ich über alles liebe und der nicht besser zu mir passen könnte.
Super Geschichte. Spannend geschrieben. Mit der richtigen Mischung zwischen Romantik und „enger Hose“.
Ich bin gespannt auf deine anderen Geschichten.
Dankesehr 🙂 Dann viel Spaß beim weiteren stöbern 😉
Diese Geschichte zeigt alles was die schwule Liebe zu bieten hat. Die Vielfalt der der aktiven sex Gestaltung übersteigt etwas meine Einstellung zu einer Beziehung .Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb finde ich sie einfach gut gelungen. Du beschreibst alles wunderbar jedes einzelne Detail ist gut aber auf keinen Fall abstoßend beschrieben. Wichtig ist einfach das diese Geschichte absolut nicht billig rüberkommt sondern einen anspricht. Wichtiger als der Rest ist das die beiden sich lieben und gefunden haben